Zweieinhalb Jahre ist mein letzter Post nun her, teilweise habe ich den Blog ehrlich gesagt sogar vergessen, ihn nicht wiedergefunden. Jetzt habe ich ihn doch wiedergefunden, es hat sich so vieles getan, was erwähnenswert ist.
Mittlerweile hat sich Folgendes verändert:
1. Ich habe nicht begonnen, Heilpädagogik zu studieren, es hatte nie eine Antwort von der FH gegeben
2. Stattdessen habe ich Chinastudien und Skandinavistik begonnen zu studieren (letzteres, weil mein Kumpel dort studiert und ich ein Zweitfach benötigte); dabei den Japanischkurs der Uni belegt
3. Durch mein Chinesischstudium vollkommen eingenommen habe ich Japanisch vorerst geknickt
4. Japan mittlerweile einen Besuch abgestattet!!
5. Mein zweites Studienfach zu den Erziehungswissenschaften gewechselt
6. Ziemlich viel Japanisch gelernt, um meine Defizite aufzuholen
7. Beschlossen, Hindi hinzuzunehmen :D
Bilder werden ganz bestimmt folgen, heute bin ich zu müde und einfach momentan absolut ausgelastet mit einer Hausarbeit und der Ausarbeitung eines Referates. Der Entschluss, für ein halbes Jahr nach Japan zu gehen, steht nachwievor, ich habe viele Informationen erhalten, die es ermöglichen, auch wenn es wohl nicht so ganz im Sinne meines Studiums ist; zwar studiere ich CHINAstudien, aber ich studiere am Institut für Sinologie UND Ostasienkunde; und Japan gehört nun mal dazu. Da ich hier in meiner Stadt viel eher die Gelegenheit habe, Chinesisch zu üben als Japanisch, ist es aus meiner Sicht her sinnvoller, Japanisch zu intensivieren; und für Chinesisch mache ich einfach mal ein Praktikum in China :D Da verdient man, wenn man Glück hat, ein wenig Geld, sodass ich halbwegs noch meinen Anteil an der Wohnung finanzieren kann.
Es bleibt spannend, aktuell lerne ich sehr intensiv Japanisch, damit ich nächstes Jahr entweder den JLPT N4 oder N3 ablegen kann; wahrscheinlich wird es aber der N4; der N3 sah zu drastisch aus :D
Bis bald!
Auf dem Weg nach Japan
Samstag, 19. Oktober 2013
Donnerstag, 20. Januar 2011
Steine im Weg bedeuten nicht, dass du einen anderen Weg zu gehen brauchst...
...sondern besteige sie, um eine neue Perspektive zu gewinnen.
So in etwa dürfte eine typische buddhistische Weisheit lauten.
Der erste Stein auf meinem Weg ist sicherlich die Bewältigung der Sprache. Obwohl ich nun seit zwei Jahren lerne, davon eines im Eigenstudium und fast eines an der VHS, fühle ich mich noch nicht bereit, mich dort ins Getümmel zu stürzen.
Der zweite Stein wären die Studienvoraussetzungen für Heilpädagogik.
Seit einigen Tagen sind endlich die Einschreibungsfristen online sowie verschiedene mögliche Gesprächstermine und Co.
Vor einigen Tagen versuchte ich aus einem Impuls heraus an der Kath. Fachhochschule anzurufen; natürlich bei dem jeweiligen Ansprechpartner. Leider nahm niemand ab und ich legte auch schnell wieder auf mit dem Vorhaben, dort persönlich vorbei zu kommen. Am nächsten Tag war ich dann doch sehr erstaunt, als ich in meiner Pause in der Berufsschule auf mein Mobiltelefon schaute und eine mir unbekannte Nummer entdeckte. Lange rätselte ich und konnte mir doch keinen Reim darauf machen. Kurzum wählte ich die Nummer und siehe da! Ich war mit der Kath. Fachhochschule verbunden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der nette Herr am Telefon hat mir gänzlich andere Informationen verkauft als sie auf der Homepage stehen.
Anstatt eines dreimonatiges Praktikums sind Studienvoraussetzungen ein 1-Jahres-Praktikum sowie ein tiptop Abizeugnis; beides kann ich leider nicht vorlegen. Darauf fragte ich, ob eine lebenslange Erfahrung und Praxis denn nicht ausreichen seien.
"Nein, da müssen Sie dennoch ein Praktikum nachweisen können. Machen Sie sich aber keine Hoffnung, bei Ihrer Note (sie ist eine 3,0; Anmerkung der Autorin), mit dem Durchschnitt werden Sie hier gar nicht aufgenommen."
Sieht man jetzt einmal davon ab, dass ich bereits 6 Wartesemester auf dem Buckel habe und als ein sogenannter "Härtefall" zweiten oder dritten Grades gelte, da einige Richtlinien auf mich zutreffen, die mir einen sofortigen Studienplatz gewährleisten würden, zutreffen, hat der nette Herr nach wie vor Unrecht.
Also werde ich mich nächste Woche nun aufmachen, während der Gesprächszeiten einzutrudeln und mal noch genauer nachzufragen und die Leute dort zu bezierzen, dass ich doch auch mein Praktikum in den Semesterferien eventuell nachholen könne, weil ich doch so engagiert sei und mir definitiv sicher bin, dass ich für diesen Beruf wirklich berufen bin. Was tatsächlich, aus meiner Perspektive zumindest, zutrifft.
Mein heutiges Japanischpensum: Über eine App (Hello JLPT) auf meinem MP3 (oder ists nun ein MP4?)-Player drei "Arbeitsbücher" während einer Stunde insgesamt durchgearbeitet, die über ein Multiple-Choice-Verfahren genutzt werden können. Das Level ist individuell einstellbar von N5-N1; was heißt, die App ist sogar auf dem neuesten Stand! Da ich mich erstmal an N5 herantrauen möchte, lerne ich nur diese "Bücher". Wie ihr also schon erkannt habt: N5 ist das einfachste Level und N1 das höchste. Wenn du dich als "Gaijin" im Ausland bewirbst und ein Zertifikat mit einer N1 besitzt, hast du durchaus sehr gute Chancen, auch genommen zu werden; für begrenzte Zeit. Als "Gaijin" ist es überhaupt schwer, die japanische Staatsbürgerschaft zu erhalten, da die Japaner ein eigenes Inselvolk sind und es auch bleiben möchten, während sie dennoch westlich oftmals orientiert sind.
Um mit der japanischen Sprache letztlich erfolgreich sein zu können, müsste ich schon mindestens 2 Stunden täglich lernen, damit ich zum Jahresende vielleicht sogar N3 schaffen könnte...
Fortsetzung folgt....
So in etwa dürfte eine typische buddhistische Weisheit lauten.
Der erste Stein auf meinem Weg ist sicherlich die Bewältigung der Sprache. Obwohl ich nun seit zwei Jahren lerne, davon eines im Eigenstudium und fast eines an der VHS, fühle ich mich noch nicht bereit, mich dort ins Getümmel zu stürzen.
Der zweite Stein wären die Studienvoraussetzungen für Heilpädagogik.
Seit einigen Tagen sind endlich die Einschreibungsfristen online sowie verschiedene mögliche Gesprächstermine und Co.
Vor einigen Tagen versuchte ich aus einem Impuls heraus an der Kath. Fachhochschule anzurufen; natürlich bei dem jeweiligen Ansprechpartner. Leider nahm niemand ab und ich legte auch schnell wieder auf mit dem Vorhaben, dort persönlich vorbei zu kommen. Am nächsten Tag war ich dann doch sehr erstaunt, als ich in meiner Pause in der Berufsschule auf mein Mobiltelefon schaute und eine mir unbekannte Nummer entdeckte. Lange rätselte ich und konnte mir doch keinen Reim darauf machen. Kurzum wählte ich die Nummer und siehe da! Ich war mit der Kath. Fachhochschule verbunden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der nette Herr am Telefon hat mir gänzlich andere Informationen verkauft als sie auf der Homepage stehen.
Anstatt eines dreimonatiges Praktikums sind Studienvoraussetzungen ein 1-Jahres-Praktikum sowie ein tiptop Abizeugnis; beides kann ich leider nicht vorlegen. Darauf fragte ich, ob eine lebenslange Erfahrung und Praxis denn nicht ausreichen seien.
"Nein, da müssen Sie dennoch ein Praktikum nachweisen können. Machen Sie sich aber keine Hoffnung, bei Ihrer Note (sie ist eine 3,0; Anmerkung der Autorin), mit dem Durchschnitt werden Sie hier gar nicht aufgenommen."
Sieht man jetzt einmal davon ab, dass ich bereits 6 Wartesemester auf dem Buckel habe und als ein sogenannter "Härtefall" zweiten oder dritten Grades gelte, da einige Richtlinien auf mich zutreffen, die mir einen sofortigen Studienplatz gewährleisten würden, zutreffen, hat der nette Herr nach wie vor Unrecht.
Also werde ich mich nächste Woche nun aufmachen, während der Gesprächszeiten einzutrudeln und mal noch genauer nachzufragen und die Leute dort zu bezierzen, dass ich doch auch mein Praktikum in den Semesterferien eventuell nachholen könne, weil ich doch so engagiert sei und mir definitiv sicher bin, dass ich für diesen Beruf wirklich berufen bin. Was tatsächlich, aus meiner Perspektive zumindest, zutrifft.
Mein heutiges Japanischpensum: Über eine App (Hello JLPT) auf meinem MP3 (oder ists nun ein MP4?)-Player drei "Arbeitsbücher" während einer Stunde insgesamt durchgearbeitet, die über ein Multiple-Choice-Verfahren genutzt werden können. Das Level ist individuell einstellbar von N5-N1; was heißt, die App ist sogar auf dem neuesten Stand! Da ich mich erstmal an N5 herantrauen möchte, lerne ich nur diese "Bücher". Wie ihr also schon erkannt habt: N5 ist das einfachste Level und N1 das höchste. Wenn du dich als "Gaijin" im Ausland bewirbst und ein Zertifikat mit einer N1 besitzt, hast du durchaus sehr gute Chancen, auch genommen zu werden; für begrenzte Zeit. Als "Gaijin" ist es überhaupt schwer, die japanische Staatsbürgerschaft zu erhalten, da die Japaner ein eigenes Inselvolk sind und es auch bleiben möchten, während sie dennoch westlich oftmals orientiert sind.
Um mit der japanischen Sprache letztlich erfolgreich sein zu können, müsste ich schon mindestens 2 Stunden täglich lernen, damit ich zum Jahresende vielleicht sogar N3 schaffen könnte...
Fortsetzung folgt....
Sonntag, 19. Dezember 2010
Die Entscheidung
Nicht heute oder gestern, sondern schon vor Jahren ist meine Entscheidung, das Land der aufgehenden Sonne eines Tages zu bereisen, gefallen.
Vor vielen Jahren war es lediglich der Wunsch, dieses Land einfach mal zu sehen, heute ist es auch der Wunsch, dort zu leben; für begrenzte Zeit.
Heute aber ist die Entscheidung gefallen, darüber diesen Blog zu verfassen. Ich möchte ihn als kleines Tagebuch halten, um meine Fortschritte mir immer wieder vor Augen führen zu können, wenn ich einmal verzage oder zu erschöpft sein sollte, meinen Weg zu gehen.
Seit nunmehr fast einem Jahr lerne ich Japanisch an der Volkshochschule und seit zwei Jahren im Selbststudium. Mittlerweile habe ich sogar einiges auf dem Kasten, aber ich bin noch längst weit genug davon entfernt, dass man mich auf die Japaner loslassen könnte. Es hapert nämlich leider bei den Kanji. Es sind sehr viele und je nach Kombination, werden sie unterschiedlich ausgesprochen oder erhalten eine andere Bedeutung. Diese sind aber essentiell im alltäglichen Überlebenskampf in Japan.
Was will ich eigentlich in Japan machen?
Ab Sommer nächsten Jahres möchte ich Heilpädagogik studieren, wozu unter anderem auch ein Praktikum gehören wird, wie es eben üblich ist. Das wiederum möchte ich in einer ganz bestimmten Einrichtung ableisten, die sich in Japan befindet. Auch könnte ich mir ein Semester dort vorstellen zu studieren; das wäre natürlich richtig klasse und könnte meinen ersten; vorrangigen Wunsch eventuell sogar ersetzen.
Mein Weg beginnt.
Vor vielen Jahren war es lediglich der Wunsch, dieses Land einfach mal zu sehen, heute ist es auch der Wunsch, dort zu leben; für begrenzte Zeit.
Heute aber ist die Entscheidung gefallen, darüber diesen Blog zu verfassen. Ich möchte ihn als kleines Tagebuch halten, um meine Fortschritte mir immer wieder vor Augen führen zu können, wenn ich einmal verzage oder zu erschöpft sein sollte, meinen Weg zu gehen.
Seit nunmehr fast einem Jahr lerne ich Japanisch an der Volkshochschule und seit zwei Jahren im Selbststudium. Mittlerweile habe ich sogar einiges auf dem Kasten, aber ich bin noch längst weit genug davon entfernt, dass man mich auf die Japaner loslassen könnte. Es hapert nämlich leider bei den Kanji. Es sind sehr viele und je nach Kombination, werden sie unterschiedlich ausgesprochen oder erhalten eine andere Bedeutung. Diese sind aber essentiell im alltäglichen Überlebenskampf in Japan.
Was will ich eigentlich in Japan machen?
Ab Sommer nächsten Jahres möchte ich Heilpädagogik studieren, wozu unter anderem auch ein Praktikum gehören wird, wie es eben üblich ist. Das wiederum möchte ich in einer ganz bestimmten Einrichtung ableisten, die sich in Japan befindet. Auch könnte ich mir ein Semester dort vorstellen zu studieren; das wäre natürlich richtig klasse und könnte meinen ersten; vorrangigen Wunsch eventuell sogar ersetzen.
Mein Weg beginnt.
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